IMG_2606_ros

Das Rosenwunder der heiligen Rita

Rosen in kaltem Winter

 

Das Rosenwunder der heiligen Rita

Im Grunde ist das Rosenwunder der heiligen Rita eine kurze Geschichte – im Leben der heiligen Rita eine “kleine” Begegebenheit – und doch von bedeutsamen Auswirkungen.

Es begab sich auch erst als Rita auf dem Sterbebett lag. Doch dessen Auswirkung und Bedeutung, dessen Brauch und seine Pflege hat im einfachen Volksglauben einen wichtigen, über die Jahrhunderte andauernden Platz gefunden.

Die heilige Rita und die Rosenblüten gehören zusammen und finden in vielen Gebeten und Anrufungen ihren Ausdruck.

 

Einmal mehr zeigt sich hier auch der Stellenwert der Rose und der ihres Wesens in besonderer Weise.

Doch vorab:
Wer war die heilige Rita?
Rita wurde 1380 (andere Quellen schreiben 1360) im kleinen Dorf Roccaporena bei Cascia, in den umbrischen Hügeln, geboren.

Übrigens: Franziskus von Assis und die heilige Clara von Assisi – sind beides Menschen, die ebenso in Umbrien lebten und wirkten.

Auch von ihnen gibt es Rosenwunder zu erzählen. Doch davon in einem späteren Artikel.

Rita wollte als junges Mädchen schon immer in den Augustinerorden eintreten. Der Wille der Eltern war ein anderer.
So heiratete Rita und wurde Mutter zweier Söhne. Ihre 18-jährige Ehe war eine Zeit mit einem jähzornigen Ehemann, der sie misshandelte. Ihr Mann wurde ermordet, worauf ihre beiden Söhne Rache schworen. In ihrer Not betete Rita, möge doch lieber ihre Söhne sterben als dass die Beiden zu Mördern werden.
Ihre Bitte erfüllte sich. Die beiden Söhne starben kurz hintereinander ohne dass sie Rache nehmen konnten.

Rita besann sich auf ihren innigen Wunsch den sie als Mädchen in sich trug. Sie bat um Aufnahme bei den Augustiner-Eremitinnen.
Dreimal wurde ihre Aufnahme abgelehnt. Nun erzählt die Legende weiter, Rita soll eines Nachts eine Vision der drei Heiligen – Nikolaus von Toledo, Johannes dem Täufer und Augustinus gehabt haben. Diese trugen sie über die Klostermauer und legten sie schlafend im Innenhof des Klosters auf die Erde.
Die Klosterschwestern fanden Rita am nächsten Morgen und nahmen sie nun in ihre Schwesterngemeinschaft auf.
So verbrachte sie ihr Leben in Verehrung Jesu und gab sich ganz der Aufgabe der Pflege von kranker und armer Menschen hin.
In einer weiteren, nächtlichen Vision empfang Rita die Stigmatisation – ein Dorn aus der Dornenkrone Jesu bohrte sich in ihre Stirn. Die Wunde blieb bis zum Tode Ritas offen.

Blühende Rose unterm SchneeDas Rosenwunder:

Auf ihrem Sterbebett bat die heilige Rita, man möge ihr eine Rose aus dem Garten holen.
Obschon es eisigkalter Winter war blühte der Rosenstrauch in voller Pracht.
So kamen die Rosenblüten zur heiligen Rita.
Die Rose ist seither eines der Insignien der heiligen Rita.
Rosenblüten werde an ihrem Gedenktag, am 22. Mai, alljährlich geweiht und als Ritarosen verteilt.

Diese geweihten Ritarosen kennen längst schon viele Bräuche.
Von ihren Heilkräften und Wunderwirkungen zeugen vielen Erzählungen und Berichte.
Ebenso vielseitig sind deren Anwendungen:

Schlafstörungen und Albträume
Fruchtbarkeit und Schwangerschaft,
Fieber,
Herzerkrankungen
und im speziellen bei Gefühlen der Ausweglosigkeit und Depressionen, sind nur einige der zahlreichen Erwähnungen.

Rita starb am 22. Mai 1457 in ihrer klösterlichen Zelle.

Gleich nach dem Ableben Ritas geschahen auch schon die ersten Wunder:
Gelähmte Glieder heilten bei der Berührung des Leichnams;
ein Blinder wurde durch sein inniges Beten zu Rita geheilt;
ein Feuer, das zuvor nicht zu löschen war, erlosch nachdem ein kleines Stück vom Schleier der Rita ins Feuer geworfen wurde. Nachdem das Feuer erloschen war, wurde das Stoffstückchen unversehrt in den Aschen wieder gefunden.

Der unversehrte Leichnam der heiligen Rita ist in der ihr zu Ehren erbaute Basilika zu Cascia.

Die heilige Rita wurde sehr bald eine Helferin und Begleiterin in ausweglosen Momenten.
Die Verehrung Rita’s begann schon an ihrem Sterbensbett.

Die heilige Rita wurde 1628 selig und 1900 von Papst Leo XIII. heilig gesprochen.

 

Zu den Rosenöl-Notizen:

Link zum BULGARISCHREN ROSENÖL (zu meinem SHOP) hier KLICKEN …

 

Links und Quellen:
http://www.ritawerk.de/gebete.html
http://www.ritawerk.de/
http://web.archive.org/web/20140930141957/http://ritaschwestern.de:80/bwo/dcms/sites/bistum/extern/ritaschwestern/geistlichelieder.html
http://www.ritawerk.ch/dasritawerk/das_ritawerk.html
http://www.kommherrjesus.de/gebete/novenen/heilige-rita
http://de.wikipedia.org/wiki/Rita_von_Cascia
http://www.kurtlussi.ch/index.php?id=15


BÜCHER – SCHRIFTEN – EBOOKS – KLÄNGE und mehr

ZUM STÖBERN UND BESTELLEN HIER KLICKEN …


Für den kostenlosen NEWSLETTER hier eintragen:
Die Daten werden niemals weitergeben. Sie sind soweit möglich geschützt. Ich versende keine SPAMS!

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Comments

  1. Hallo Renato!
    Schön mal wieder von dir zu hören :-))) bzw. lesen.
    Hab deine website erst vor kurzem entdeckt und heute nochmal aufgemacht. Die Anmeldung zum Newsletter hat leider noch nicht funktioniert.

    Daß du der heiligen Rita gleich so viel Aufmerksamkeit widmest hat mich jetzt grade sehr beeindruckt und gefreut.
    Hab schon manchmal nach dem Namen geschaut, aber von der Verbindung zu Rosen gar nichts gewußt und gefunden – und diese Geschichte kenn ich auch nicht. DANKE für dieses Geschenk!

    Ich denke sehr sehr gern an unsere Zeit im Samani zurück. Die Wochenenden mit euch haben mir noch mehr mitgegeben als mir zunächst bewußt war. Obwohl ich es auch damals sehr genossen habe und geschätzt.

    Ich erzähle wirklich oft von dir und bin froh, daß wir uns begegnet sind!

    Wie geht´s euch denn, wo seid ihr denn? Wenn du mal im Allgäu oder in der Nähe bist tät ich dich sooooo gern treffen!

    Vorerst mal Frohe Weihnachten und eine warme Umarmung,
    Rita

    1. Author

      Hallo Rita,
      hey, so schön von Dir zu lesen :-))). Die Jahre eilen nur so dahin.
      Erlebnisreiche, bewegende Jahre… Was ist, sind schöne, wertvolle Erinnerungen.
      Die Tage im Samani -das gemeinsame Arbeiten und Unterwegssein waren auch für mich / uns eine grossartige Bereicherung.
      Gerne kehre ich in Gedanken dorthin. Deine Worte erfüllen mich mit Freude. Samen, gesät, blühen auf. Manchmal auf ganz eigenen
      Wegen in ihrem eigene Zeitgeschehen. So sind Deine Worte auch Nahrung für mich / für uns. DANKE!

      Die heilige Rita begegnete mir schon in der Kindheit und Jugend. Lange Zeit begleitete mich ihre Lebensgeschichte. Es folgten Jahre,
      in denen sie im inneren des Herzens, in der Stille, einfach da waren. In den vergangenen 2 Jahren kam ich wieder vermehrt in einen
      nahen Kontakt zu ihr und ihrem Wirken. So begann für mich eine “neue” Zeit mit ihrer Begleitung an meiner Seite.

      Im Allgäu bin ich doch ab und an auch unterwegs. Wir sehen uns sicherlich bald wieder mal.
      So freue ich mich, grüsse Dich und Deine Familie von Herzen und wünsche Dir eine
      besinnliche, mit Segen erfüllten Weihnachtszeit.
      Mit lieben Grüssen. Renato

Leave a Comment